Technologie


FDM – Fused Deposition Modeling

Eines der heutigen Standardverfahren im 3D Druck ist das sogenannte Fused Deposition Modeling (auch bekannt als FDM oder FFF). Bei diesem Verfahren wird der Druckrohstoff (z.B. Kunststoff) erhitz. Die Drucktemperatur ist sehr knapp unter dem Schmelzpunkt des Materials. Zu vergleichen ist das Verfahren auch mit einer Heissleimpistole, bei der in Form eines Stabes das Druckmaterial zugeführt und abgeschmolzen wird. Das Material kühlt ab und wird hart.

Die daraus entstehenden dünnen Materialfäden werden in Dicken von 0.05 – 0.5mm auf den jeweiligen Gegenstand angepasst. Je feiner die Struktur desto höher die Druckzeit.

 

Bauraumgrösse: 300x300x600mm

Schichtdicken: 0.5 - 0.05mm


SLA - Stereolithografhie

Beim sogenannten Stereolithographie Verfahren wird ein auf UV-Licht reagierendes Harz verwendet. Das harz wird mit Hilfe eines UV-Lasers nur da gehärtet, wo man später das Bauteil fest haben möchte. Durch die sehr genaue Positionierung des Laserstrahls können extrem genaue (Schichtdicke bis 0.025mm) hergestellt werden.

 

Bauraumgrösse: 128x128x200mm

Schichtdicken: 0.3 - 0.025mm


SLM – Selektives Laserschmelzen von Metalle

Das SLM-Verfahren gehört zu den Strahlschmelzverfahren. Mithilfe

eines Laserstrahls, wird das Pulverförmige Grundmaterial Schicht für Schicht

zusammengeschmolzen.

 

Besonders bei kleinen Losgrössen oder Prototypen im

Industriebereich wird dieses Verfahren angewendet. Durch die Verwendung von

Metallen können entweder Prototypen für spätere Gussteile oder sogar

verbesserte Eigenschaften der Materialien und Formen erzielt werden. Obwohl das

Verfahren relativ teuer ist, ist es im Verhältnis zum Giessen bei Kleinserien

und Prototypen immer noch wesentlich günstiger, da keine Werkzeuge oder Formen

gefertigt werden müssen. Zudem ist die Nachbearbeitung geringer als beim Giessen.

Ein weiterer Vorteil ist die Geometriefreiheit beim SLM Verfahren. Beinahe alle

Formen sind produzierbar.



SLS – Selektives Lasersintern von Kunststoffen

Ähnlich wie beim SLM-Verfahren ist der Grundwerkstoff (z.B PA12) in

Pulverform vorhanden und wird so Schicht für Schicht mittels eines Lasers

gesintert. Das nicht verbundene Material dient automatisch als Stützmaterial,

welches später lose abgetragen werden kann. Hohlräume oder Überhänge müssen bei

diesem Verfahren nicht zusätzlich gestützt werden.